Bewerbung Uku [angenommen]

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Bewerbung Uku [angenommen]

Beitrag von Slimsala am Mi Okt 24, 2018 12:32 pm

Charakterdaten:

Name: Uku
Titel: -
Rasse: Rattataki
Geschlecht: Weiblich
Alter: 20
Größe: 1,51
Augenfarbe: Hellgrau
machtsensitiv: ja
Herkunft: Nal Hutta, Slums von Bilbousa
Sprache: Basic, Huttisch
Zugehörigkeit: Sith-Imperium
Rang: Sith

Äußerliches Erscheinungsbild:

Wie alle Vertreter ihrer Spezies hat auch Uku eine kalkweiße Haut, auf der kein einziges Haar zu finden ist sowie farblose, gräuliche Augen. Verglichen mit anderen Rattataki fallen ihre Tätowierungen weitaus unauffälliger aus, da ihre Eltern schlichtweg nicht die Möglichkeit hatten, allen ihren Kindern aufwändige Tattoos zu spendieren – überhaupt sieht man Uku ihre Herkunft besser an, als ihr eigentlich lieb ist; die giftige Atmosphäre Huttas hatte ihre körperliche Entwicklung deutlich beeinträchtigt, sodass sie selbst jetzt, ausgewachsen und im Alter von 21 Jahren, noch immer spindeldürr und überaus klein gewachsen ist. Trotz ihrer entbehrungsreichen Kindheit zeigt ihr Gesicht keine Anzeichen von Erschöpfung oder Auszehrung, sondern trägt stets einen entrückt-nebligen Ausdruck auf seinen Zügen, der ihr gepaart mit ihrer Stupsnase, dem schmallippigen Mund und den meist nur halboffenen Augen eine abwesende und gedankenverlorene Erscheinung verleiht. Während ihrer Ausbildung zur Sith hat sie sich selbst Sith-Schriftzeichen ins Gesicht gebrannt, die nun als helle Brandnarben über ihre Nase bis zum Kinn verlaufen. Auf ihren mageren Händen und Unterarmen finden sich diverse Vernarbungen von Verätzungen, und der knochige Rücken ist gezeichnet von schlecht verheilten Wunden durch Hiebe oder sonstigen Gewalteinwirkungen. Stets bemüht, dies zu verstecken, kleidet sich Uku mittlerweile bevorzugt in weite Roben oder Gewänder, wobei Rot nach wie vor ihre Lieblingsfarbe ist. Masken mag sie nicht.


Geschichte/Lebenslauf:

Uku kam den verseuchten Slums der Hauptstadt Nal Huttas als zweitjüngste von zehn Kindern zur Welt, kränklich, schwach und bereits damals schon von der Verschmutzung der Sumpfwelt gezeichnet. Ohne ihre Machtsensitivität wäre sie wohl bereits in ihren ersten Stunden gestorben – doch auf wunderliche Weise klammerte sie sich an das Leben und wuchs zu einem halbwegs gesunden jungen Mädchen heran, gemessen an den Standards von Hutta natürlich. Ihre Kindheit war geprägt von der Arbeit in den Huttenfabriken und dem Überlebenskampf auf den Strassen Bilbousas sowie den immerwährenden finanziellen Schwierigkeiten, in denen sich die Arbeiterfamilie stets befand. Vermutlich wäre Uku einfach irgendwann auf der Arbeit gestorben oder von einem streunenden Kriminellen ausgeraubt und erschossen worden, doch es sollte anders kommen: Mit 10 Jahren wurden Uku und ihre Geschwister Zeugen eines erbitterten Kampfes zwischen zwei Machtnutzern, die sich ein wildes Duell um ihren schäbigen Häuserblock lieferten und dabei die Nachbarschaft in Schutt und Asche legten. Sie hatten keine Ahnung, wer diese Leute waren, aber sie jubelten dem maskierten Mann mit der leuchtend roten Klinge, der Blitze aus seinen Händen schießen und meterhoch springen konnte, begeistert zu – er war einfach cooler als die Tante mit dem grünen Schwert, die sich immer nur verteidigen wollte und mit langweiligen Trümmerteilen um sich warf, seine ganze Erscheinung verhieß Stärke und Macht, zwei Eigenschaften, von denen Uku sich bereits ihr Leben lang träumte. Sehr zu ihrer Enttäuschung schien der schwarz gewandete Krieger das Duell aber zu verlieren, als seine Widersacherin ihm sein Schwert aus der Hand schlug und es weit weg schleuderte. Uku wollte nicht, dass er verlor, also versuchte sie, das Schwert, das in ihre ungefähre Richtung geflogen kam, aufzufangen. Doch sie war zu klein, und mit Schrecken musste sie mitansehen, wie die Waffe über eine dreckige Brüstung segelte. Wut machte sich in der Rattataki breit, und sie streckte sich noch etwas mehr, wollte das Schwert um jeden Preis haben – und tatsächlich änderte es seine Flugbahn und flog wie von Zauberhand zurück zu ihr. Völlig perplex starrte sie auf ihren Fang, und sowohl Sith wie auch Jedi starrten sie an. Verunsichert starrte Uku zurück, bevor sie sich schließlich aufraffte und dem dunklen Krieger sein Schwert mit einem verhaltenen „Fang!“ zuwarf. Dieser griff es mühelos aus der Luft und nutzte die Überraschung der Jedi aus, um sie sauber entzweizuteilen. Während der Körper der Frau in sich zusammensackte, fixierte Uku den Mann schockiert und fragte sich, ob das gerade wirklich die richtige Entscheidung gewesen war, aber noch bevor sie sich verängstigt umdrehen und davonmachen konnte, war der Maskierte bereits vor sie getreten und betrachtete sie schweigend.
An diesem Tag würde Uku nicht nach Hause kommen – ihre Brüder und Schwestern würden zuhause aufgewühlt erzählen, dass die kleine Rattataki von einem schwarzen Mann mit einem schwarzen Umhang und einem roten Schwert mitgenommen worden war, nachdem sie ihm geholfen hatte, eine alte Frau zu zerschneiden. Ihre Eltern machten sich tatsächlich Sorgen und versuchten, etwas über ihren Verblieb herauszufinden, erreichten aber nicht viel. Die Gerüchte, dass der Mann sehr wahrscheinlich ein Sith gewesen sein musste und dass ihre Tochter nun diesen Sith ausgeliefert war, waren alles, das sie in Erfahrung bringen konnten.

Über mehrere Stationen gelang Uku schließlich nach Korriban, wo sie in eine Ausbildungsgruppe aus überwiegend Fremdlingen geworfen wurde und zum Sith erzogen werden sollte. Den Sith, der sie von Hutta weggebracht hatte, sah sie nie wieder; Gerüchten zufolge war er exekutiert worden, weil er bei seinem Attentat nicht subtil genug gewesen war und ärgerlicherweise eine Arbeitersiedlung verwüstet hatte, was Uku durchaus bedauerlich fand. In den paar Tagen, in denen sie von ihm mitgeschleift worden war, hatte er sie zwar kaum beachtet geschweige denn mit ihr gesprochen, aber nachdem ihre anfängliche Angst abgeklungen war, empfand sie fast so etwas wie Dankbarkeit für ihre Rettung von diesem verseuchten Planeten – auch wenn sie anfangs noch ihre Familie vermisste.
Auf Korriban entwickelten die meisten Akolythen ihre kämpferischen Fähigkeiten und ihr Potential in der Macht – aber Uku entwickelte eine dissoziative Identitätsstörung. Während der eine Teil ihrer gespaltenen Persönlichkeit nach wie vor verhalten und besonnen war und sich nur schwer provozieren oder erzürnen liess, neigte der andere, frisch entstandene Teil zu manischen Wutausbrüchen, extremem Sadismus und Größenwahn. Ob diese Störung am dunklen Einfluss von Korriban lag oder durch ihre unwürdige Existenz, kombiniert mit den potentiell hirnschädigenden Chemikalien in Huttas Luft und der psychischen Belastung an der Sith-Akademie hervorgerufen wurde konnte niemand so richtig sagen, am allerwenigsten Uku selbst. Sie nahm die neue Stimme in ihrem Kopf mit demselben gelassenen Interesse hin, mit der sie bisher allen Veränderungen im Leben begegnet war, und begann ihre Selbstgespräche sichtlich zu genießen. Kontakt zu anderen Schülern hatte sie nur wenig, warum auch, wenn man selber so eine aufregende Person war? Ihre Exzentrik hatte jedoch auch den unangenehmen Nachteil, dass sie sich nicht wirklich Verbündete unter ihren Mit-Akolythen suchen konnte und deshalb stets auf sich alleine gestellt war. Dazu kam ihr fragiler und schwacher Körper, mit dem sie niemanden einschüchtern konnte, also musste eine andere Lösung her für ihr Streben nach Macht, von dem sie jetzt so besessen wie noch nie war – denn irgendwie hatten die Lehren der Sith bei ihr besonders stark Anklang gefunden. Sie fand diese Macht in den Bibliotheken der Akademie, wo sie mit Ausnahme von einigen Sonderlingen und leseverrückten Mitschülern oftmals alleine war. Durch das Wissen, das sie in den alten Schriften und Aufzeichnungen fand, schaffte sie es immer irgendwie, mit ihrer Klasse mithalten zu können und sich durch hinterhältige Tricks und mysteriöse Sith-Spielereien durch die Prüfungen zu schlängeln. Aufgrund ihrer geistigen Instabilität zeigten sich nicht viele Lords bereit, sie bei sich aufzunehmen, doch schließlich erkannte der Sith-Gelehrte Lord Devius das Potential des „Ungeziefers“, wie Uku von den höher gestellten Sith an der Akademie genannt wurde, und nahm sie mit 16 Jahren bei sich auf.
Ihr neuer Meister bevorzugte es, seinen Beitrag für den Orden der Sith im Stillen zu leisten, was den beiden Ukus gerade recht kam. Sie hatte sich ohnehin noch nie wirklich für die Imperialen interessiert; auf Hutta war das „Imperium“ einfach ein weiterer politischer Körper gewesen, mit dem sie als Gossenkind vermutlich ohnehin niemals zu tun haben würde, und während ihrer Zeit an der Akademie war das Imperium eben einfach… da gewesen, ohne dass sie wirklich jemals in dessen Geschäfte involviert worden wäre.

Lord Devius unterstand Darth Malora und war damit Teil der Sphäre für biotische Wissenschaften, genauso wie seine Schülerin. An der Seite ihres Meisters war es ihre Aufgabe gewesen, durch die dunklen Praktiken der Sith-Alchemie die herkömmliche imperiale Medizin zu verbessern. Zu dieser Zeit begann Uku das erste Mal, so etwas wie Interesse an der imperialen Bevölkerung zu zeigen – nicht etwa, weil sie sich tatsächlich um die Bürger des Imperiums kümmern würde, sondern eher, weil sie in seinen Soldaten und Agenten dankbare Testobjekte für ihre überaus faszinierenden medizinischen Experimente sah. Trotzdem erledigte sie ihre Aufgaben gewissenhaft, und schließlich war Devius bereit, seine Schülerin in die Mysterien der Sith-Alchemie einzuweihen. Dabei führte sie ihre Arbeit keinesfalls aus rein wohlwollenden und wissenschaftlichen Motiven aus, sondern immer mit dem Hintergedanken der eigenen Verbesserung durch ihre Errungenschaften. Sie wollte es zwar nicht zugeben, aber Kybernetik machte ihr Angst – also verbiss sie sich energisch in die Entwicklung und Erforschung von machtaffinen Aufputschern und Stimulanzien, von denen nicht wenige an ihr selbst getestet wurden.
Dann kam die Zeit, in der sich das Imperium von Zakuul der Galaxis offenbarte und den bestehenden Supermächten den Krieg erklärte. Durch ihre Funktion als Sith-Medizinerin konnte Uku es sich leisten, den Frontlinien fernzubleiben, doch sie hatte nun so viel zu tun wie noch nie. Trotzdem erwiesen sich sämtliche Bemühungen als vergebens, und der Untergang des Ordens der Sith zeichnete sich immer deutlicher ab. Schließlich starb Lord Devius, als sein Transporter von einer Patrouille der ewigen Flotte abgeschossen wurde, und Uku, die noch nicht einmal zum Lord befördert worden war, sah sich nicht in der Lage, die Scherben seiner Machtbasis zusammenzufügen. Sie befürchtete, in naher Zukunft entweder den Rittern von Zakuul in die Hände zu fallen oder Opfer einer Säuberung eines ambitionierten Konkurrenten zu werden, weshalb sie beschloss, dem sterbenden Imperium den Rücken zuzukehren und unterzutauchen. Zuerst auf Hutta, wo sie sich für eine kurze Zeit mit ihrer Familie wiedervereinte und ihre Autorität als Sith – dass sie noch nicht einmal Lord war wusste ja niemand – nutzte, um für einen besseren sozialen Stand ihrer Verwandtschaft zu sorgen, und anschließend weiterzog, um ihren noch immer schwelenden Ambitionen gerecht zu werden.

Interessen/Ziele/Motivation:

Beide ihrer Persönlichkeiten sind stets auf den eigenen Vorteil aus, wobei die erste Uku dabei einen weitaus angenehmeren Umgang mit ihren Mitwesen pflegt als die zweite. Nichtsdestotrotz ist sie sehr vorsichtig bei der Durchsetzung ihrer Pläne und dem Erreichen ihrer Ziele, denn bereits ihre Mutter hatte ihr immer gesagt, dass das letzte Hemd keine Taschen hätte, der Tod also sämtliche bisherigen Errungenschaften bedeutungslos machen würde. Dabei hält sie nicht viel von Sith-Zwistigkeiten, lieber hält sie Mitbewerber und vermeintliche Verbündete auf Abstand und geht nur ungern Bündnisse ein, um gegen mögliche Verrate gewappnet zu sein. Das höchste Ziel der ersten Uku ist dabei denkbar simpel, die Überwindung des Todes durch ihre verfeinerten Fähigkeiten im Bereich der Sith-Alchemie und -Medizin, während ihre zweite Persönlichkeit ruhelos nach Macht und Kontrolle über alles andere strebt.

Fähigkeiten/Talente/Spezialisierungen:

Neben ihren biochemischen und medizinischen Kenntnissen hat Uku auch eine beunruhigende Affinität zur theoretischen Konstruktion von Biowaffen – jedoch hatte sie bisher noch nie die Gelegenheit, aktiv ihren wilden Vernichtungsfantasien nachzugehen. Wenn sie nicht gerade einen (manchmal tagelang andauernden) Anfall von Bipolarität hat – was zum Glück eher selten vorkommt – ist sie eine sehr gefasste Person, die für gewöhnlich langsam und nachdenklich spricht und so leicht das Vertrauen anderer Leute gewinnen kann, bevor ihr zweites Gesicht es dann wieder zerstören kann. Außerdem kommt es öfters vor, dass sie aufgrund ihres schwächlichen Erscheinungsbildes unterschätzt oder sogar bemitleidet wird, dies kommt ihr in den meisten Fällen sogar zugute. Als Waffe führt Uku ein Doppellichtschwert, nicht etwa, weil sie es für besonders effektiv halten würde, sondern eher, weil sie gerne extra ist und das Doppellichtschwert für überaus schick und ausgefallen hält. Im Lichtschwertkampf nutzt sie die Form VII, den Juyo-Stil, durch den sie sich trotz ihres schmächtigen Körpers zumindest akzeptabel verteidigen kann. Im Kampf greift sie auch gerne auf ihre Machtfähigkeiten zurück, wobei diese etwa gleich stark ausgeprägt wie ihre Schwertkünste sind. Sie ist in erster Linie eine Wissenschaftlerin, das Kämpfen überlässt sie lieber denen, die es zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben.

Wie kommt dein Char zu Seniai Qo? Warum tritt er der Organisation bei?

Aktuell ist Uku ziel- und orientierungslos, und das frustriert sie. Wenngleich sie die Gesellschaft anderer Imperialer nicht wirklich vermisst, so muss sie doch zugeben, dass sie alleine nicht viel erreichen kann, also sucht sie schon seit längerer Zeit nach einer Möglichkeit, um wieder mit dem Sith-Imperium anzubandeln. Als sie durch Gerüchte von der Seniai Qo erfuhr, beschloss sie, dass sie mit ihren Talenten durchaus in diese Gruppierung passen und eventuell sogar wieder auf einen potentiellen Meister stoßen würde. Momentan versucht sie, mit einem Mitglied des alten Weges in Kontakt zu treten.

Machtaura:

So unauffällig Ukus äußere Erscheinung auch sein mag, ihre Ausstrahlung ist überaus eigen – ein geübter Machtnutzer wird erkennen, dass sie von der dunklen Seite durchsetzt ist, wenngleich sie noch lange nicht als verdorben oder korrumpiert gelten kann. Dennoch wirkt ihre Aura giftig und ungesund, und man fühlt sich schnell an einen abgestandenen Sumpf in brütender Hitze erinnert, durch dessen Stille verstrahlte Insekten schwirren und in dessen chemisch verseuchten Gewässern nichts mehr lebt außer entarteten Bakterien. Wer es wagt, in diesen fauligen Teich aus giftiger Eigenliebe und ruinierter Unschuld einzutauchen, sollte sich nachher besser einer gründlichen Reinigung unterziehen.

Einige Besonderheiten:

- Sie trinkt nichts härteres als Wasser
- Sie ist eine große Bewunderin der Musik, besonders des Schaffens von Lord Kruuk, aber selber völlig unmusikalisch
- Sie scheint eine seltsame Resistenz gegen Gifte und Strahlung zu haben, vermutlich bedingt durch ihre Herkunft
- Sie musste ihr Lichtschwert neu konstruieren, weil das alte ihres Meisters zu schwer für sie war
- Sie hat ein halluzinogenes Salz entdeckt, das beim Verdampfen angeblich bei der Meditation hilft
- Sie hasst Droiden & hat eine Aversion gegen Cyborgs
- Sie hat nichts gegen Jedi per se, empfindet ihre Einmischungen in Sith-Angelegenheiten aber als überaus lästig und redet gerne schlecht über sie

(Optional) Eine kleine Szene aus dem Leben deines Chars, ein kleiner, für deinen Char exemplarischer Text:

Es war still geworden im imperialen Forschungsaußenposten, und nur noch wenige Labors waren erleuchtet. Lord Devius‘ Labor gehörte noch dazu. Seine Schülerin, Uku, stand alleine vor einem Käfig mit Akk-Welpen und bereitete deren Fütterung vor, wobei sie konzentriert darauf achtete, die Medikamente der Welpen korrekt zu dosieren – ihr Meister war ein Perfektionist, und sie wollte nicht schon wieder bestraft werden, weil sie nicht perfekt genug gearbeitet hatte. Nachdem sie das Futter mit der in den letzten Tagen raffinierten Chemikalie behandelt hatte, kippte sie es vorsichtig in den dafür vorgesehenen Futterschacht und beobachtete, wie sich die Tiere schnüffelnd näherten. Misery der Anführer der Welpen, begann als erster zu fressen und die anderen zwei Hunde warteten respektvoll. Uku überprüfte ihr Datenpad und die darauf aufgezeichneten Hirnströme der Welpen, und wie erwartet stieg die Aktivität in Miserys Gehirn nach den ersten paar Bissen rapide an. Er drehte sich bedrohlich knurrend zu seinen Geschwistern um und schnappte scheinbar grundlos nach seiner Schwester Agony, und diese wich ängstlich winselnd zurück. Ukus beobachtete seine Drohgebärden interessiert, und ein schwaches Lächeln huschte über ihr Gesicht, als Misery den anderen Welpen ansprang und ihr in den Nacken biss. Agnoy, die bisher nichts von dem Futter abbekommen hatte, war den Aggressionen hilflos ausgeliefert, doch bevor die Situation ausarten konnte hatte Uku Miserys Schockhalsband aktiviert und der Köter ging jammernd zu Boden. Der dritte Welpe, Torment, hatte nun ebenfalls gefressen und ging auf die anderen los, und diesmal verzichtete Uku auf den Einsatz der Schockhalsbänder. Fasziniert beobachtete sie den sinnlosen Kampf der Akk-Hunde, der erst mit dem Tod von dem vom letzten Schock geschwächten Misery endete. Uku speicherte die erhaltenen Daten und wollte sich gerade die Hände waschen gehen, als ihr ein Summen verriet, dass sich jemand vor der abgesperrten Labortür befand.
Die Rattataki öffnete, und erblickte einen bleichen jungen Menschen, die die Uniform eines Privates trug und sich nervös die Hände rieb. Sie schaute lustlos an ihr hinauf. „Was?“
Sie schluckte und fuhr sich mit der Hand über die Stirn. „Mein Lord, ich hoffe wirklich, ich störe euch nicht, aber… ich bitte euch, ich bräuchte wieder einmal…“
Uku lächelte freudlos und winkte ab. „Natürlich, natürlich. Wartet hier.“
Sie ließ die Tür zur Hälfte zufahren und ging zurück ins Labor, wo sie mit einer umständlichen Zahlenkombination einen klobigen Schrank öffnete. Was würde sie der armen Seele heute andrehen? Eiskalte Luft schlug ihr entgegen, und ihr Blick schweifte forschend über die beschrifteten Behältnisse, bevor sie den Regalen im Inneren vorsichtig ein Paket mit Injektoren entnahm. Nachdem sie das Etikett geprüft und das Paket behutsam in ein Tuch gewickelt hatte, kehrte sie zur Tür zurück und überreichte der wartenden Abhängigen die Stims. „Hier. Vorsichtig.“ Die Miene der Frau hellte sich auf, ein erbärmlicher Anblick in Angesicht des Grundes für ihre Freude. Sie verstaute das Paket hastig in einer ihrer Taschen und deutete eine überstürzte Verbeugung an. „Ich bin euch zu ewiger Dankbarkeit verpflichtet, Ihr seid eine großartige Person, ich… vielen Dank.“ Sie kramte einen Creditstick hervor und streckte ihn zitternd in Ukus ungefähre Richtung, wobei sie sich nervös im Gang umschaute. „Durchaus. Passt auf euch auf, Private.“ Die Sith nahm den Stick entgegen und drehte sich ohne weitere Worte um, sie hatte keine Zeit für Gespräche mit solchen Leuten, obwohl – Zeit hätte sie durchaus, sie hatte einfach kein Interesse. Die Tür schloss sich hinter ihr, und Uku griff sich das Datapad. Nun grinste sie wieder schwach, die kühle Fassade von eben war einem selbstgefälligen Ausdruck von narzisstischer Freude gewichen – verglichen mit Tierversuchen war das Arbeiten mit empfindsamen Versuchsobjekten einfach… ertragreicher. Die Credits spielten keine Rolle, viel wichtiger waren die Ergebnisse; und sie war durchaus gespannt, wie die gehetzte Soldatin, deren Namen sie ohnehin vergessen hatte, auf ihre neuesten Erzeugnisse reagieren würde.

Slimsala
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Re: Bewerbung Uku [angenommen]

Beitrag von Elljare am Mi Okt 24, 2018 12:42 pm

Hallo Slimsala,

vielen lieben Dank erstmal für dein Interesse an unserer Gilde und deiner Bewerbung.

Wir handhaben Bewerbungen immer so, dass jedes aktive Mitglied sie anschauen und Feedback geben kann. Um der Gilde die Chance dafür zu lassen, bitte ich dich um etwas Geduld.
Ich melde mich (aufgrund von eigener Abwesenheit Anfang kommender Woche) in etwa sieben Tagen wieder bei dir. Smile

Mit freundlichen Grüßen
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Re: Bewerbung Uku [angenommen]

Beitrag von Elljare am Do Nov 01, 2018 8:33 pm

Herzlich willkommen im Seniai Qo! Smile

Die Bewerbung wird in kleinen Details noch angepasst, sodass sie nun rund sein sollte.

Viele Grüße
Der hinter Elljare
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Re: Bewerbung Uku [angenommen]

Beitrag von Slimsala am Do Nov 01, 2018 9:22 pm

Korrekturen:

- Uku besuchte nicht die Sith-Akademie auf Korriban, sondern auf Chau Ienis, einem unbedeutenden, felsigen Planeten am Rande des imperialen Raumes. Dadurch konnte sie dem Angriff des Ewigen Imperiums auf Korriban entgehen, der während ihrer Ausbildungszeit stattfand.
- Lord Devius hatte anfangs nie die Absicht gehabt, aus ihr eine vollwertige Sith zu machen - stattdessen war sie für ihn einfach eine nützliche und durchaus talentierte Gehilfin gewesen, die in seinen Augen eine richtige Sith-Ausbildung jedoch nicht verdient hatte. Mit der Zeit änderte er seine Meinung aber und versuchte, die Ausbildung aufzuarbeiten.
- Lord Devius und Uku unterstanden nicht Darth Malora, da zur Zeit noch ungewiss ist, wie lange diese schon im Amt ist.
- Ukus Meister starb in der Schlacht von Voss, nicht während eines Angriffes der ewigen Flotte auf seinen Transporter.

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